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1. Schulgesundheitstag in unserer Schule

10. 04. 2024

Artikel in der SVZ

 

Zum ersten Mal fand an der Grundschule Fritz Reuter in Ludwigslust ein Gesundheitstag statt. An zahlreichen Stationen näherten sich die Schüler dem Thema spielerisch.

Bombastisch, hervorragend, wiederholungsbedürftig. Das Fazit der Organisatoren des ersten Gesundheitstages der Grundschule Fritz Reuter in Ludwigslust klang beinahe überschwänglich. Innerhalb eines halben Jahres hatten Schulelternratsvorsitzender Thomas Rückheim und der stellvertretende Schulleiter Guido Sperber den Aktionstag auf die Beine gestellt. 

„Ich kenne das aus Österreich, dort ist ein Gesundheitstag Pflicht an den Schulen“, sagt Rückheim. An der Reuter-Schule hatte es das bislang nicht gegeben. „Natürlich sprechen wir im Unterricht auch viele gesundheitliche Themen an, aber in dieser Form gebündelt hat es nochmal eine andere Wirkung“, weiß Sperber.

Bewegung als wichtiger Aspekt von Gesundheit

An insgesamt 13 verschiedenen Stationen näherten sich die Schüler auf verschiedene Art und Weise dem Thema Gesundheit. Bei der SG 03 Ludwigslust/Grabow durchliefen sie einen Slalomparcours und sammelten bei einer Art Memory Spielkarten, die verdeckt auf dem Boden lagen. Dabei kamen sie gedanklich, aber vor allem auch körperlich ins Schwitzen.

Warum das so wichtig ist, erklärte Physiotherapeut Michael Ziersch bei einer Station in der Turnhalle, wo die Schüler mit Luftballons verschiedene Übungen absolvieren konnten. „Die Kinder bewegen sich heutzutage viel zu wenig. Dabei reicht es manchmal schon, die Arme nach oben zu strecken. Doch selbst das fällt einigen schwer“, so Ziersch, der den Arbeitstag in der Praxis gerne für die Schüler opferte.

Dass zur Gesundheit aber nicht nur Bewegung gehört, erfuhren die Erst- bis Viertklässler an vielen anderen Orten. Während unter einem Schwarzlichtzelt beim Team von Zahnarzt Dr. Cornel Böhringer das richtige Zähneputzen geübt wurde, versuchten sich andere unter Anweisung des Bauernverbands Ludwigslust beim Melken einer Kuh.

Mit fremden Welten in Berührung kommen, darum ging es auch in den Räumlichkeiten des Hortes im zweiten Obergeschoss. Dort hatte der Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern gleich mehrere Stationen zu bieten.

„Komisch und gruselig“: Schülerinnen simulieren Blindheit

Die Kinder konnten sich Schlafmasken aufsetzen und mithilfe eines Blindenstocks erleben, wie es ist, das Sehvermögen zu verlieren. „Komisch und auch ein bisschen gruselig“, beschrieben vier Zweitklässlerinnen das Erlebnis, während sie mit ihren Füßen an Bauklötze und Holzbalken stießen. Ihre Klassenkameraden spielten derweil Mensch-ärgere-dich-nicht für Sehbehinderte oder ließen sich Alltagshelfer für blinde Menschen erklären.

Lehrer Guido Sperber stellte über den gesamten Tag ein hohes Interesse der Schüler an dem Thema fest. Besonders im Kopf blieb ihm eine Begegnung am Verpflegungsstand, wo Eltern, Lehrer und Kinder gemeinsam Apfelsaft aus frischen Äpfeln pressten, die ihnen Bauer Hans-Hinrich Heinbokel zur Verfügung gestellt hatte.

„Ein Schüler kam zu mir und meinte, dass der Saft ja richtig nach Apfel schmecke – nicht so wie der aus dem Supermarkt“, erzählte Sperber. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde ihm wohl bewusst, dass es im nächsten Jahr den zweiten Gesundheitstag geben muss.

 

 

 

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Frühstückspause Jahrgang 3/4 - Hofpause Jahrgang 1/2 


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4. Stunde 10:50 - 11:35


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6. Stunde 12:50 - 13:35

 

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