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Land bezahlt Schwimmunterricht

01. 04. 2022

Gute Nachricht für Ludwigsluster Kinder: Nach langer Diskussion werden nun doch Kosten übernommen

 

Marlena Petersen

Für die Ludwigsluster Kinder könnte es doch bald wieder Schwimmunterricht geben. So zumindest sieht es jetzt nach langem Hin und Her und großen Diskussionen aus. Denn das Bildungsministerium sagt, dass es immer bereit war, die Rettungsschwimmer für den Schwimmunterricht im Grabower Waldbad zu zahlen: „Sollten in Ausnahmefällen zur Absicherung des Schwimmunterrichts keine Schwimmlehrkräfte zur Verfügung stehen, können auch externe Schwimmlehrkräfte eingesetzt werden, die selbstverständlich durch das Land finanziert wurden und werden.“


Offenbar ist Ludwigslust so ein Ausnahmefall, denn Pressesprecherin Annett Meinke sagt: „Das Ministerium steht weiterhin zu dieser Regelung.“ Das aber sorgt für Verwunderung beim Ludwigsluster Bürgermeister Reinhard Mach, denn seit zwei Jahren kämpfe er darum, dass es für die Kinder wieder Schwimmunterricht gibt. So lange schon haben nämlich die Kinder der drei Ludwigsluster Schulen, die in Trägerschaft der Stadt sind, keinen Schwimmunterricht mehr.


Doch keine Chance, hieß es immer wieder aus dem Staatlichen Schulamt. Dafür stünde kein Geld zur Verfügung. Schulrat Olaf Zäske hatte sich erst in der vergangenen Ausschusssitzung dagegen ausgesprochen, dass das Land den Schwimmunterricht für drei Schulen mit einem Rettungsschwimmer vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) bezahlt. „Wir als Schulamt finden keinen Haushaltsposten, der dafür zur Verfügung steht“, erklärte er im Sozialausschuss. Stattdessen bot er der Stadt an, den Schwimmunterricht in Schwerin wahrzunehmen – als Schwimmlager.
Schließlich seien dort Schwimmlehrer vor Ort. Diese Idee wurde von der Stadt sofort abgelehnt. Zu teuer und zu umständlich wäre das. Das Angebot des Bildungsministeriums, externe Kräfte zu bezahlen, sei laut dessen Angaben nur nie zum Tragen gekommen, weil die Corona-Pandemie dafür gesorgt hatte, dass es aus Schutzgründen keinen Schwimmunterricht geben konnte.


Doch so stimme das auch nicht, stellt Reinhard Mach klar: „Im vergangenen Jahr haben wir für August den Schwimmunterricht vorbereitet“, sagt der Bürgermeister. Die Stadt wollte den Unterricht im Spätsommer nachholen, weil die Corona-Lage es dann zuließ. „Es war alles geplant“, so Mach. Doch das Land wollte nicht zahlen, erinnert er sich. Es ärgere ihn, dass das Thema wie ein Spielball behandelt werde.


Nach langen Diskussionen scheint es jetzt endlich eine Lösung zu geben. Denn nachdem der Bürgermeister einen Brief an das Bildungsministerium geschrieben hatte, hat er es nun schwarz auf weiß, dass das Land auch die Rettungsschwimmer für den Schwimmunterricht bezahlt.

 

Also steht dem für dieses Jahr auch nichts mehr im Wege: „Die Bahnen sind gebucht, der Bus ist bestellt und der ASB ist informiert“, sagt Bürgermeister Reinhard Mach erleichtert.

 

 

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