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Spielen macht Schule

17.12.2018

„Spielen macht Schule“

Kennen Sie noch den Begriff „Spielkind“? Früher wurde mit diesem Begriff eine Einteilung vorgenommen. „Spielkinder“ auf der einen Seite, damit waren die Kindergartenkinder gemeint und „Schulkinder“ auf der anderen Seite. Denn mit der Schule beginnt ja der Ernst des Lebens und da ist das Spielen nicht mehr so wichtig. Ist das wirklich so? Passend dazu sind auch aktuelle Debatten, die sich um die Erneuerung der Grundschulpädagogik drehen. Immer wieder taucht dabei der Vorwurf auf, es werde „heutzutage gar nicht mehr richtig gelernt“, sondern in den ersten Schuljahren „nur gespielt“.

Wenn wir uns mit dem kindlichen Spiel beschäftigen, ist es wichtig zuerst einmal zu benennen, was Spiel denn eigentlich ist. Ganz leicht zu sagen? Nun, an dieser Frage arbeiten seit Beginn der Pädagogik als Wissenschaft kluge Menschen. Trotzdem gibt es in der Entwicklungspsychologie keine allgemeingültige Definition von Spiel, sondern nur verschiedene Theorien, die sich um die folgenden Fragen drehen: Was ist Spiel? Wie entwickelt sich Spiel und welchen Zweck hat das Spiel für den Menschen? Nahezu jeder berühmte Pädagoge oder Wissenschaftler hat da so seine eigene Sicht. Für Sigmund Freud geht es beim Spiel natürlich um verdrängte Fantasien, die ausgelebt werden, der berühmte Entwicklungspsychologe Jean Piaget sah das Spiel nur als einen Baustein der geistigen Entwicklung und Friedrich Fröbel, der Erfinder des Kindergartens, entwickelte ein Plädoyer für das kindliche Spiel. Das Spiel sei die „höchste Stufe der Kindesentwicklung, der Menschenentwicklung ...; denn es ist freitätige Darstellung des Inneren aus Notwendigkeit und Bedürfnis des Inneren selbst“. Mit Entschiedenheit wehrte er sich dagegen, das Spiel als „Spielerei“ oder unnützen „Müßiggang“ zu bezeichnen, wie es zur damaligen Zeit noch allgemein üblich war. Heute bezweifelt kein Pädagoge mehr den Wert des kindlichen Spiels.

Kommen wir zurück zu unseren Fragen. Was ist Spiel denn nun tatsächlich? Die nachfolgenden Merkmale von Spiel sind in nahezu allen Sichtweisen deckungsgleich. Spiel ist zu allererst eine freiwillige Tätigkeit. Kinder können zu vielem gezwungen werden, nicht aber zum echten Spiel. Die Weigerung Erwachsener, mit Kindern zu spielen und das „nach draußen schicken“ gelangweilter Kinder zählt nicht dazu. Hier dürfen sich alle Eltern zurücklehnen, denn diese „pädagogische Faulheit“ ist ein wichtiger Motor für neue kreative Spielideen. Auch diese Freude kennen viele Eltern, wenn die maulende Horde erst einmal abgewiesen ist und kurz danach mit roten Wangen beim Höhle bauen, Fange spielen oder verkleidet zu beobachten ist.

Spiel ist eine Tätigkeit frei von äußeren Zwecken, kein Kind kann die Frage beantworten, warum es spielt. Es ist die natürliche Tätigkeit aller Kinder nicht nur der Kindergartenkinder (um zu dem Begriff des „Spielkindes“ zurück zu kommen) und sobald Kinder Gelegenheit haben, üben sie diese aus. Kein Kind macht sich Gedanken darüber, welche Kompetenzen es mit seinem Spiel entwickelt.

Stichwort Kreativität – hier haben wir ein weiteres wichtiges Merkmal. Beim Spielen entfalten Kinder all ihre Kräfte, um tief in selbst erdachte Welten einzutauchen, Lösungen für Hindernisse zu finden und Neues zu schaffen. Durch freies Spiel werden Kinder zum Denken herausgefordert. Je kreativer ein Kind ist, umso häufiger wird es übrigens auch von anderen Kindern als Spielpartner gewählt, denn immer neue Ideen bereichern das Spiel.

Wann hören Kinder auf zu spielen? Wenn es laaaangweilig ist, wenn nichts Spannendes mehr passiert, wenn nichts Überraschendes mehr erwartet werden kann. Die Suche nach dieser Spannung bringt auch das Suchen der eigenen Grenzen hervor. Bei dieser Suche entstehen häufig Geschichten, deren Ende oft aus einem „Donnerwetter“ oder aufwändigen Reparaturen zu hause besteht, verbunden mit der Frage: „Was hast du dir denn dabei gedacht?“ Die Antwort kennen wir alle: „Na gar nichts, einfach gemacht.“ Wer hat sich nicht vorgenommen, sie den eigenen Kindern nicht zu stellen…wem ist es gelungen?...

Natürlich ist Spiel auch oft mit Kampf und Vergleich verbunden, wer erinnert sich nicht an Situationen aus der eigenen Biografie, wenn aus Spiel Ernst wurde beim Familien Spieleabend? Häufig entwickelt sich aus Spielsituationen Streit. Diese Situationen sind wichtig für Kinder, denn so lernen sie auf die Spielwünsche anderer einzugehen, abzuwarten, Rücksicht zu nehmen, das Spiel nicht zu beenden, auch wenn sie nicht mehr so viel Lust haben und zu verkraften, dass sie nicht immer gewinnen können oder nicht der oder die Beste sind. Merken Sie etwas? Genau: all diese Fähigkeiten benötigen Kinder auch in der Schule. Eine sehr gute Schulvorbereitung sind also die besagten Spieleabende in der Familie. Eine wertvolle Familienzeit, die wenig kostet und alle an einen Tisch bringt. Auf der Suche nach dem geeigneten Spiel ist ein Besuch in der Stadtbibliothek Ludwigslust ein guter Anfang, denn hier können Spiele geliehen und probiert werden.

Spiel bewegt: keine Spieltätigkeit kommt ohne Bewegung aus, innerlich durch intensives Überlegen, wie beim Schach, oder äußerlich, wenn Kinder toben und springen und dabei soviel Körpereinsatz zeigen, dass wir Erwachsenen nur staunen können. Eltern, die ab und an mal ein paar Hüpfer auf dem Trampolin gemacht haben oder dreimal die Wendeltreppe zur Wasserrutsche hoch gelaufen sind, wissen, wovon die Rede ist: Staunen, dass unsere Kinder das locker den ganzen Nachmittag machen können.

Viele Spiele regen Kinder dazu an, sich mit verschiedenen Gegenständen auseinanderzusetzten, in der Fachsprache Gegenstandsbezug genannt. Jojo, Einrad, Skateboard, Hulahoopreifen und Waveboard sind nur einige Beispiele, die zeigen, wieviel Energie und Fehlversuche nötig sind, um die Freude zu erzeugen, die zu jedem Spiel gehört und die wir Eltern uns von unseren Kindern auch in anderen Lebensbereichen wünschen würden. Nicht immer gelingt es uns, dieses Engagement beim Zimmeraufräumen, Hausaufgaben machen und Spüler ausräumen zu erzeugen.

Spiel braucht Zeit und das Grundgefühl von Geborgenheit bei Kindern. Besonders sichtbar wird das bei der Eingewöhnung in Krippe oder Kindergarten. Viele Eltern wissen intuitiv: wenn das Kind in ein Spiel gefunden hat, fällt der erste Trennungsversuch viel leichter und beobachten wir Kinder, wenn die Eltern gegangen sind beim engagierten Spiel wissen wir: alles ist gut.

Kommen wir zur zweiten wichtigen Frage: Wie entwickelt sich das Spiel bei Kindern? Diese Entwicklung können wir uns wie eine Treppe vorstellen, in der die Phasen der Spielentwicklung leicht übereinander liegen. Alle Stufen des kindlichen Spiels bauen auf eine vorherige auf, sie ergänzen und erweitern sich mit den Fähigkeiten, die die Kinder erwerben um in die nächste, komplexere Stufe überzugehen. Kinder erschließen sich mit zunehmender Spielentwicklung ihre Umwelt. Einerseits die soziale, sie sind in den ersten Monaten nicht auf andere Kinder als Spielpartner angewiesen. Eltern kennen die gutgemeinten Versuche, wenige Monate alte Kinder zu Freunden zu machen, in der Regel piekt ein Kind dem anderen ins Auge und dann weinen beide vor Schreck. Kinder brauchen jedoch später andere Kinder als Spielpartner. Zu wenig Umgang mit der eigenen Altersgruppe erhöht das Risiko von Störungen des Sozialverhaltens. Je älter Kinder werden, in umso größeren Gruppen können sie in der Regel spielen. Das soziale Lernen ist dann so weit fortgeschritten, dass sie dies bewältigen können. Auch die materielle Umwelt wird durch Spiel erschlossen, sobald Kinder dazu in der Lage sind, verlassen sie die flauschige Krabbeldecke und das weiche Bällchen mit der Glocke, um die Dinge zu erkunden, mit denen sie die Großen hantieren sehen: Handy, Schlüssel, Portmonee, Handtasche und Kugelschreiber.

Das erste Spiel entwickelt sich ausgehend vom eigenen Körper, Babys lernen, die Hände bewusst vor dem Körper zusammen zu führen und betasten sich von oben bis unten. Spannend ist auch, welche Geräusche sie machen können. Das Kind erprobt Bewegungen, die es später benötigt. Diese Phase wird Explorationsspiel genannt. Das Entdecken und Erforschen steht dabei im Vordergrund. Alles wird in den Mund genommen, versucht zu zerteilen und auch seine Falleigenschaften überprüft. Eine wichtige Grundphase, die länger anhält als uns Eltern lieb ist, aber ein Fundament für alle nachfolgenden Phasen bildet. Diese Phase wiederholt sich auch bei größeren Kindern in neuen Spielsituationen oder mit neuen Materialien, nur der Mund ist bei der Erkundung nicht mehr ganz so wichtig.

Ältere Kinder im Krippenalter beobachten wir bereits in der Phantasiespielphase. Hier steht das „Als ob“ Spiel im Vordergrund. Die Kinder ahmen einfache Handlungen nach wie Kuchen backen, telefonieren oder zur Arbeit gehen. Dazu benutzen Kinder auch Gegenstände, die sie sich umdeuten, z.B. der Stock in der Sandeiskugel als Waffel oder der Baustein am Ohr. Eine ganz schön kreative Leitung. Andere Kinder werden nun wichtiger und die Kinder spielen oft nebeneinander her und schauen sich gegenseitig Spiele ab.

Im Rollenspiel führen die Kinder diese einzelnen Handlungen zu kleinen Geschichten zusammen, die sie nachspielen, die Sprache spielt nun eine entscheidende Rolle in der Verständigung der Kinder im Spiel. Kinder im Schulalter befinden sich oft noch in einer intensiven Rollenspielphase. Je besser sie ihre Umwelt beobachten und je mehr sie über das Verhalten der Erwachsenen wissen, umso intensiver leben sie diese Phase aus. Einfach weil sie es können. Kinder, sie sozial sehr kompetent sind, neigen daher oft zum häufigen Rollenspiel und werden von anderen Kindern gerne dazu eingeladen. Im Rollenspiel lernen Kinder sich selbst kennen und probieren aus, welche Rolle sich gut anfühlt. Prinzessin, Pirat oder Polizist? Beobachten wir Kinder beim Rollenspiel, gibt uns dies Aufschluss über ihre Gefühle und ihr Umfeld: Spiele sind „Fenster zur Welt des Kindes“.

Das Konstruktionsspiel entdecken Kinder in der Regel mit ungefähr vier Jahren, natürlich stapeln sie auch zuvor schon Bausteine, diese Tätigkeit steht aber eher im Zusammenhang mit dem Erkunden von Gegenständen, z.B. dass Kugeln sich nicht stapeln lassen. Beim Konstruktionsspiel steht die Verwirklichung von erdachten Bauwerken im Vordergrund. Hier ist planerisches Denken und handwerkliches Geschick gefragt. Zum Konstruktionsspiel zählen übrigens auch Basteln, Nähen und Heimwerkern. Die Schleife ist zum Beispiel ein Meilenstein in dieser Phase, denn nun kann das Kind Dinge trennen und verbinden. Ja, wir sprechen von den vielen festgezurrten Knoten, die wir in unserem Leben gemeinsam mit Kindern aufdröseln mussten. Atmen wir durch und sagen uns: „Es ist eine ganz wichtige Phase.“

Die letzte Stufe der Spielentwicklung verbindet alles, was das Kind bisher gelernt hat. Im Regelspiel wendet es sicher seine Erfahrungen mit der eigenen Geschicklichkeit und dem Umgang mit Gegenständen an. Es kann sich dank der Phantasiespielphase in das Spielgeschehen einfinden und hat im Rollenspiel gelernt, dass es nicht mehr mitspielen darf, wenn es den Nachbarn vor Wut haut. Im Konstruktionsspiel wurden die Grundlagen für strategisches und planerisches Handeln gelegt, die es jetzt benötigt, z.B. beim Monopoly oder Jenga. Bei Schuleintritt befindet sich das Kind in der Regel in der Entwicklungsphase des Regelspiels, mit ungefähr acht Jahren ist die Spielentwicklung aus entwicklungspsychologischer Sicht abgeschlossen. Das bedeutet nicht, dass das Kind nichts mehr lernt beim Spiel, sondern nur, dass alle Grundlagen erworben wurden.

Spiel ist die Lernform der Kinder. Daher ist es auch für uns an der Grundschule „Fritz Reuter“ Ludwigslust wichtig, Kinder an das Spiel heranzuführen, um diese Kompetenzen zu festigen. Einige Kinder haben einen intensiven Entwicklungsbedarf, der durch angebotene Spiele unterstützt werden kann. Immer häufiger beobachten wir, dass bereits jüngere Kinder die Vielfalt des Spielens nicht kennen und vorgelebt bekommen. Sie erleben Spielen durch die digitale Medienwelt und haben keine Möglichkeit selbst zu gestalten, zu entdecken und mit anderen in Kontakt zu treten. „Computerspiel GTA & Co“ sind ihnen vertrauter als „Mensch-ärgere-dich-nicht“ oder Seilspringen. Um die Spiel- und Schulfähigkeit und damit die sozial-emotionale und intellektuelle Entwicklung unserer Schüler positiv zu begleiten, möchten wir die Möglichkeit für das „Spiel im Alltag“ weiter ausbauen. Durch ein gutes Angebot an Lernspielen erweitern wir das Spiel- und Lernpotenzial der Kinder. Integration von Spiel kann in unterschiedlichen Formen des Schulalltags erfolgen.

 

Im Unterricht sind mathematische, Sprach- und Lesespiele sowie Experimentier- und Konstruierspiele, Konzentrations- und Geschicklichkeitsübungen ein regelmäßiger Bestandteil der Unterrichtseinheiten im Fachunterricht als auch im Förder- und Forderunterricht. Beim Vokabeltraining der anderen Art wird zum Beispiel beim Spielen ein aktiver fester Wortschatzspeicher angelegt.

In manchen Klassenstufen gibt es für die Schüler sogenannte Freistunden. Der Unterricht beginnt nicht in der 1. Stunde, sondern erst in der 2. oder 3. Stunde. Diese Situation ist für manche Eltern schwierig, da sie aufgrund der Berufstätigkeit eine Betreuung nicht gewährleisten können. In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit werden diese Stunden abgedeckt und die betreffenden Schüler und Schülerinnen können betreut werden. Da es sich um Freistunden handelt, wird der Fokus auf die sinnvolle Beschäftigung gelegt. Gemeinsam wird nach einer Beschäftigungsmöglichkeit gesucht. Dabei wird deutlich, dass Spielen für die Kinder eine hohe Priorität hat. Ein Ausbau der Möglichkeiten von Spielen fördert die Kreativität, die Abwechslung und somit die Freude am Spiel. In den Ferien laden wir regelmäßig zu Spielvormittagen ein. Die Kinder haben dann Zeit, verschiedene Spiele auszuprobieren und besonders beliebt ist das Versteckspiel in der leeren Schule.

An unserer Schule besteht die Möglichkeit eines Betreuungsangebots, welches vor und nach dem Unterricht umgesetzt wird. Vor dem Schulbeginn erfolgt die Begleitung in Form des Frühhortes. Ein guter Start in den Schultag ist von dem Beginn des Tages abhängig. Frühes Aufstehen, Stress bei der Frühstückssituation ist häufig in den Familien Alltag. Umso wichtiger ist die Erholungsphase, bevor das Lernen beginnt. Spielen ist dafür ein guter Ausgleich und ermöglicht dem Kind, sich gut auf den bevorstehenden Schulalltag vorzubereiten. Auch im Anschluss an die Schule besteht die Möglichkeit für Schüler eine kurzzeitige Betreuung zu gewährleisten. Auch hier steht das Spiel im Mittelpunkt, um sich gedanklich von dem anstrengenden Schultag zu lösen und abzuschalten. Eine Auswahl von verschiedenen angebotenen Spielen fördert die Abwechslung und zeigt dem Kind mehrere Möglichkeiten auf, wie es ihm gelingen kann, sich auch zeitnah von dem Stress der Schule zu lösen. Ein Transfer in den familiären Alltag wird dadurch ermöglicht.

 

Die Schulsozialarbeit bietet unterschiedliche Nachmittagsangebote für Schüler an, die keine Hortbetreuung erhalten. Neben verschiedenen kreativen Angeboten stellt das Spiel einen wesentlichen Inhalt dieser Angebote dar. Schülern und Schülerinnen aus unterschiedlichen Klassen und Klassenstufen wird ein sozialer Austausch ermöglicht, der neben dem Spaß an der Freude auch wesentliche pädagogische Aspekte enthält. Die Förderung von sozialen und emotionalen Fähigkeiten, wie z. B. Stärkung des Gruppengefühls, Ausbau der Kommunikation oder Einhaltung von Regeln tragen wesentlich dazu bei, die Grundsteine der eigenen psychosozialen Fähigkeiten zu legen.

Mit dem Neubau der internen Horteinrichtungen besteht die Möglichkeit, das Thema Spiel weiter in das Schulkonzept einzubauen. Neben der Begleitung der täglichen Schulaufgaben, sowie dem Üben von schulischen Fertigkeiten beinhaltet die Hortbetreuung den Aspekt einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Eine Gestaltung der Freizeit kann unterschiedliche Formen annehmen. Ziel ist es, den Schülern und Schülerinnen sinnvolle und altersgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, die sie auch in den familiären Alltag mitnehmen können.

Die Schulsozialarbeit bietet in den Pausen ein offenes Kontaktangebot an, welches Kinder aller Klassenstufen kontinuierlich nutzen. In diesem Rahmen stellt der Einsatz von Spielen eine wesentliche Rolle dar. Über das gemeinsame Spielen z.B. von Mensch-Ärger-Dich-Nicht, fällt es den Schülern und Schülerinnen leichter, über familiäre Situationen oder schulische Probleme ins Gespräch zu kommen. Dies stellt somit einen wesentlichen Bestandteil des offenen Angebotes und damit der Pausengestaltung dar. Spiel hat für Kinder neben allen bereits beschriebenen auch eine weitere sehr wichtige Funktion, die der sogenannten „Psychohygiene“. Kinder können sich im Spiel mit Dingen und Erlebnissen auseinandersetzen, die sie bewegen und diese bewältigen.

 

Also: mehr drin als gedacht beim Spiel? Dann wünsche ich Ihnen eine schöne Herbst- und Winterzeit mit allen Spielen, die einfach dazu gehören. Ein Merkmal von Spiel ist nämlich noch unbenannt: Wiederholung und Ritual. Und welche Spiele gehören für Sie und Ihre Familie in jedem Jahr dazu?

 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit!

 

Marlene Thiele, Schulsozialarbeiterin in der GS „Fritz Reuter“ Ludwigslust

 

Foto: Marlen Thiele

Veranstaltungen

Unterrichtszeiten

Einlass ab 7:35


1. Stunde 07:45 - 08:30


Frühstückspause Jahrgang 1/2 - Hofpause Jahrgang 3/4 


2. Stunde 08:50 - 09:35


Frühstückspause Jahrgang 3/4 - Hofpause Jahrgang 1/2 


3. Stunde 09:55 - 10:40
4. Stunde 10:50 - 11:35


Mittagspause


5. Stunde 12:00 - 12:45
6. Stunde 12:50 - 13:35

 

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